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	<title>Jediblog &#187; Technik</title>
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	<description>Die Welt aus der Sicht eines Nerds</description>
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		<title>Hilfreiche Fehlermeldungen und Mailman vs. Mailserver</title>
		<link>http://www.jediblog.de/allgemein/hilfreiche-fehlermeldungen-und-mailman-vs-mailserver</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 14:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mailman]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses ist mal wieder so eine Woche. Man hätte Montag gründlich auflisten können, was alles schief gehen kann und Sonntag würde man sehen, dass die Liste doch nur ein Ausschnitt aus der Realität ist.
Wenigstens bleibt so etwas aber nicht ohne Lerneffekt:

Deaktiviere keine Dienste von Windows, ohne genau zu wissen, wofür sie zuständig sind und welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses ist mal wieder so eine Woche. Man hätte Montag gründlich auflisten können, was alles schief gehen kann und Sonntag würde man sehen, dass die Liste doch nur ein Ausschnitt aus der Realität ist.</p>
<p>Wenigstens bleibt so etwas aber nicht ohne Lerneffekt:<span id="more-94"></span></p>
<ul>
<li>Deaktiviere keine Dienste von Windows, ohne <strong>genau</strong> zu wissen, wofür sie zuständig sind und welche Dienste von Ihnen abhängig sind, wofür diese wiederum zuständig sind, welche Dienste von diesen wiederum abhängen&#8230;<br />
<strong>Denn</strong>: Es kann passieren, dass die Performance des Rechners sich durch diese Maßnahme verbessert und dass die Soundausgabe nebenbei nicht mehr funktioniert. Der Windows-Audio-Dienst hängt nämlich von der Windows-Audio-Endpunkterstellung ab und diese hängt wiederum von einem anderen Dienst ab, der aber nicht näher benannt wird. Schlecht ist jedenfalls, wenn der RPC-Server nicht gestartet werden kann. Einen Dienst, der so heißt, gibt es selbstverständlich nicht, doch mehr erfährt man aus der Fehlermeldung auch nicht.</li>
<li>Wenn man doch Dienste von Windows deaktiviert, ohne genau zu wissen, wofür sie zuständig sind [... wir hatten das schon], dann sollte man <strong>vorher</strong> die Liste der Dienste exportieren. Zumindest Windows 7 bietet eine entsprechende Funktion an. So kann man später im Zweifel alle Dienste, die vorher aktiviert waren, wieder aktivieren.</li>
<li>Wenn man nicht vorher die Liste der Dienste exportiert hat, war das ein Fehler. Aber wozu hat man Mitbewohner mit dem gleichen Betriebssystem auf ihrem Rechner.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine .exe-Datei, die gar nicht allzu kompliziert ist, die ohne Installation auskommt und eigentlich nur eine Netzwerkverbindung aufbaut, kann auf einem Rechner mit Windows XP SP 3 funktionieren, auf einem anderen nicht. Natürlich erscheint auch hier die passende Fehlermeldung:</li>
<blockquote><p>Diese Anwendung konnte nicht gestartet werden, weil die Anwendungskonfiguration nicht korrekt ist. Zur Problembehebung sollten Sie die Anwendung neu installieren.</p></blockquote>
<li>Noch einmal: Das Programm kommt ohne Installation aus, es besteht nicht einmal die Möglichkeit einer Installation. Die Konfiguration wird nach dem Programmstart zum ersten Mal vorgenommen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wenn Mailinglisten über Mailman E-Mails mit dem Absender bla@sub.einedomain.tld verschicken, so sollte <em>bla</em> auch einen A-Record im Zonefile des zuständigen DNS-Servers besitzen. Sonst könnten verschiedene Mailserver auf böse Ideen kommen.</li>
</ul>
<p><strong>Mailman vs. Mailserver</strong></p>
<p>Gegeben:<br />
eine Domain www.einedomain.tld, eine Subdomain sub.einedomain.tld, eine Mailingliste liste@sub.einedomain.tld, konfiguriert mit Mailman, sowie eine Weiterleitung liste@einedomain.tld -&gt; liste@sub.einedomain.tld.</p>
<p>Gewünschtes Verhalten:<br />
Benutzer x mit E-Mail-Adresse x@eineanderedomain.tld schickt eine E-Mail an liste@einedomain.tld oder liste@sub.einedomain.tld. In beiden Fällen soll diese E-Mail an alle Abonnenten der Liste ausgeliefert werden. Als Absender (also im FROM-Header) soll x@eineanderedomain.tld erscheinen, die Antwortadresse (REPLY-TO-Header) soll die Adresse der Liste, also liste@sub.einedomain.tld sein.</p>
<p>Tatsächliches Verhalten:<br />
Benutzer x, der eine Kopie seiner Nachrichten wünscht, empfängt die E-Mail und als Antwortadresse ist liste@sub.einedomain.tld eingetragen. So weit, so gut.<br />
Benutzer y, ein anderer Abonnent der Liste, empfängt die E-Mail, die an seine Adresse y@einedrittedomain.tld geschickt wurde und sieht als Antwortadresse liste@www.einedomain.tld.</p>
<p>Was hat Benutzer y falsch gemacht? Nichts.</p>
<p>Was hat Benutzer x falsch gemacht? Auch nichts.</p>
<p>Was hat wurde bei der Einrichtung von Mailman falsch gemacht? Wieder nichts.</p>
<p>Wer ist dann Schuld?</p>
<p>Zum einen ist der DNS-Server, der für die Domain einedomain.tld (und alle ihre Subdomains) zuständig ist, so konfiguriert, dass für die Subdomain sub lediglich ein CNAME-Eintrag vorhanden war, der auf www gezeigt hat. Ein Fehler, denn:</p>
<blockquote><p>Canonicalization: RFC-821 Section 3.1</p>
<p>The domain names that a Sender-SMTP sends in MAIL and RCPT commands MUST have been &#8220;canonicalized,&#8221; i.e., they must be fully-qualified principal names or domain literals, not nicknames or domain abbreviations. A canonicalized name either identifies a host directly or is an MX name; it cannot be a CNAME.</p></blockquote>
<p>Zum anderen ist der Mailserver, der für einedrittedomain.tld zuständig ist, so konfiguriert, dass die Domains ankommender E-Mails nachgeschlagen werden und durch die Domain ersetzt werden, auf die sie verweisen (wenn sie nur einen CNAME-Eintrag haben). Der Mailserver verändert also den FROM-Header und den REPLY-TO-Header. Ob das sein muss, ist fraglich, da zumindest Mailserver existieren, die das nicht tun und diese nicht unbedingt als unbedeutend einzustufen sind (z.B. der Mailserver von Google).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>LTE &#8211; Schneller als das Licht</title>
		<link>http://www.jediblog.de/allgemein/lte-schneller-als-das-licht</link>
		<comments>http://www.jediblog.de/allgemein/lte-schneller-als-das-licht#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 10:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[LTE]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Liebe Freunde, es ist mal wieder so weit, ich hab &#8216;n&#8217; dicken Hals!&#8221;, könnte ich Professor Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München zitieren &#8211; oder direkt Dieter Nuhr: &#8220;Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.&#8221;
Doch was ist passiert?

Wieder einmal wurde von der Redaktion der BILD ein Bericht zu einem Thema veröffentlicht, von dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Liebe Freunde, es ist mal wieder so weit, ich hab &#8216;n&#8217; dicken Hals!&#8221;, könnte ich Professor Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München zitieren &#8211; oder direkt Dieter Nuhr: &#8220;Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.&#8221;</p>
<p>Doch was ist passiert?<br />
<span id="more-69"></span></p>
<p>Wieder einmal wurde von der Redaktion der BILD ein <a href="http://www.bild.de/BILD/digital/cebit/2010/umts-nachfolger-lte-/mobilfunkstandard-mobile-netze-datenfunk.html">Bericht</a> zu einem Thema veröffentlicht, von dem der Autor offensichtlich nicht allzu viel versteht. Es geht um LTE (Long Term Evolution), also die Technik, die das jetzige UMTS ablösen soll.</p>
<p>LTE soll laut BILD schon 2010 in Deutschland starten. Das mag sein. Wann der &#8220;normale&#8221; Mobilfunkbenutzer in den Genuss kommen wird, steht aber vermutlich noch in den Sternen.</p>
<p>Es geht hier aber gar nicht um die prognostizierte Verfügbarkeit, viel wichtiger sind die Fortschritte, die wir mit LTE erleben werden. Wer die Fortschritte beurteilen können will, benötigt zunächst Informationen über den jetzigen Stand der Technik. Also bitte:</p>
<blockquote><p>Die [!] Übertragungsstandard UMTS, auch als 3G bekannt, ist zur Zeit die gängige Datenübertragung für Mobiltelefone. Die schnellste Variante ist HSDPA+. Damit ist das Herunterladen von Daten mit einer Geschwindigkeit von 40 MB pro Sekunde möglich.</p></blockquote>
<p>Nun findet man im Internet lediglich sehr alte Artikel zum Thema HSDPA+. Gemeinsam haben diese, dass von einer maximalen Datenrate von 28,8 Mbit pro Sekunde berichtet wird. Das kann also nicht gemeint sein. Viel eher wird meint der Artikel eine der vielen Varianten von HSDPA, die man z.B. in der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HSDPA#HSDPA_User_Equipment_.28UE.29_categories">Wikipedia</a> findet. Dort wird allerdings von einer physikalische Grenze gesprochen, die bei 84,4 Mbit pro Sekunde liegt &#8211; also gerade einem Fünftel der in Aussicht gestellten Geschwindigkeit. Dass selbst dies zurzeit von keinem Netzanbieter angeboten wird und selbst wenn, ein Benutzer auf der Anwendungsebene maximal 85 Prozent dieser Datenrate auch nutzen könnten (der Rest wird für Header benutzt) lassen wir dabei außen vor.</p>
<p>Wir sind also heute noch nicht ganz so weit, wie der Bericht uns glauben lässt. Ein weiterer Grund, sich auf LTE zu freuen, denn:</p>
<blockquote><p>[LTE] bietet doppelt so hohe Übertragungsraten sowie modernste Glasfasernetze.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle würde ich gerne aus dem Anhalter durch die Galaxis zitieren (&#8220;Der vorangehende Satz ist logisch, das ist nicht das Problem. [...] Lesen Sie ihn nochmal, und Sie werden ihn verstehen.&#8221;), doch der Satz ist leider nicht logisch. Gemeint war vermutlich eine doppelt so hohe Übertragungsrate <em>wie </em>modernste Glasfasernetze.</p>
<p>Modernste Glasfasernetze ermöglichen Übertragungsgeschwindigkeiten im Gigabit- oder sogar Terabit-Bereich. Meine Vorfreude auf LTE steigt beim Lesen des Artikels in jeder Zeile.</p>
<p>Dann ist leider doch nur die Rede von 170 MB pro Sekunde, was gerade einmal im unteren Gigabit-Bereich anzusiedeln wäre. Für den Upload sollen sogar nur 50 MB pro Sekunde erreicht werden. Na gut, auch damit will ich mich für mein Handy zufrieden geben, wo ich doch weiß, dass die Schreib- und Lesegeschwindigkeit der eingebauten SD-Karte viel niedriger sind und selbst der eventuell sehr schnelle interne Speicher lange nicht an diese Geschwindigkeit heran kommen dürfte.</p>
<p>Es bleibt also nur noch ein einziges Problem: mein <span style="text-decoration: line-through;">angeborenes</span> antrainiertes Misstrauen gegenüber allem, was die Bild veröffentlicht. Ein Blick in andere Quellen und vorbei ist es mit der Vorfreude. Da ist auf einmal von 326,4 Mbit pro Sekunde die Rede, wenn es um den Download geht. Für den Upload sollen sogar maximal 86,4 Mbit pro Sekunde erreicht werden. Das überfordert die meisten SD-Karten zwar immernoch, klingt aber für einen BILD-Bericht vermutlich viel zu realistisch.</p>
<p>Einige Gemeinsamkeiten mit der BILD muss ich mir allerdings eingestehen. Ich habe genauso wenig wie die BILD viele zuverlässige Informationen zum Thema LTE. Auch fehlt mir genauso wie den Redakteuren der BILD eine vernünftige journalistische Ausbildung. Eventuell findet man sogar in diesem Artikel Fehler in der Sprache, wie man es in den meisten BILD-Artikeln erwarten darf. Einen Unterschied möchte ich allerdings betonen:</p>
<p>Ich behaupte nicht das Gegenteil.</p>
<p>Long Term Evolution steckt noch in den Kinderschuhen. Konkrete Zahlen zu nennen, ist absurd. Der Name sagt auch, dass es sich um eine langfristige Entwicklung handelt, nicht um einen Standard, der jetzt eingeführt wird und dann nicht verbessert wird.</p>
<p>Vielleicht noch ein kleiner Hinweis am Rande:</p>
<blockquote><p>NSN rechnet bis 2015 mit einer Zunahme des Datenverkehrs um  10 000 Prozent. Das wären 23 Exabytes pro Jahr!</p></blockquote>
<p>Sehr informativ. Doch wer weiß, ohne lange nachzudenken, dass folgender Satz, die gleiche Aussage trifft:</p>
<blockquote><p>NSN rechnet bis 2015 mit hunter mal so viel Datenverkehr wie heute (eigentlich 101 mal). Das wären  23 Millionen Terabyte pro Jahr.</p></blockquote>
<p>Der Unterschied? Den Faktor 100 kann sich ein Mensch eventuell vorstellen, eine Zunahme um 10000 Prozent eher nicht. Mit Exabyte kann niemand etwas anfangen, selbst Terabyte sind für viele noch unbekannt. Aber man sollte wohl nicht davon ausgehen, dass bei der BILD die Absicht besteht, dass die Leser die Artikel auch verstehen.</p>
<p>Verstünden die Leser alles, so könnten sie schließlich nachrechnen, was es mit der folgenden Aussage auf sich hat:</p>
<blockquote><p>Vergleich: Ein solches Datenaufkommen gäbe es, wenn 6,3 Milliarden Menschen ein Jahr lang täglich ein digitalisiertes Buch herunterladen würden.</p></blockquote>
<p>23 Exabyte = 23.000 Petabyte = 23.000.000 Terabyte = 23.000.000.000 Gigabyte = 23.000.000.000.000 Megabyte</p>
<p>23.000.000.000.000 Megabyte / (6.300.000.000 * 365) = 10 Megabyte</p>
<p>Wir lernen: Ein digitalisiertes Buch ist 10 Megabyte groß. Es muss sich um ein Bilderbuch handeln. Selbst die <a href="http://www.gutenberg.org/etext/10">Bibel</a> ist digitalisiert kleiner als 5 Megabyte. Aber vielleicht dachte der Autor auch an die letzte abfotografierte Version eines noch unveröffentlichten Buches.</p>
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		<title>n900: Für und Wider</title>
		<link>http://www.jediblog.de/allgemein/n900-fur-und-wider</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Flag-Schiff von Nokia heißt n900: ein Handy, das fast alle Funktionen bietet, die man von einem modernen Smartphone erwarten würde. Einen ausführlichen Testbericht überlasse ich an dieser Stelle meinem Bruder. Was mich interessiert: der Preis.
Die Fakten

Die in Deutschland erhobene Mehrwertsteuer (auf Mobiltelefone) beträgt 19 Prozent.
In den USA gibt es keine einheitliche Mehrwertsteuer. Vergleichbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Flag-Schiff von Nokia heißt n900: ein Handy, das fast alle Funktionen bietet, die man von einem modernen Smartphone erwarten würde. Einen <a href="http://erasmus30.de/?p=266">ausführlichen Testbericht</a> überlasse ich an dieser Stelle meinem Bruder. Was mich interessiert: der Preis.<span id="more-26"></span></p>
<p><strong>Die Fakten</strong></p>
<ul>
<li>Die in Deutschland erhobene Mehrwertsteuer (auf Mobiltelefone) beträgt 19 Prozent.</li>
<li>In den USA gibt es keine einheitliche Mehrwertsteuer. Vergleichbar wäre die Sales Tax, die je nach Bundesstaat zwischen 0 und 10 Prozent beträgt.</li>
<li>Es gibt keinen allzu großen Unterschied zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Durchschnittseinkommen.</li>
<li>Nokia ist ein finnisches Unternehmen.</li>
<li>Finnland gehört nicht zu den Vereinigten Staaten von Amerika.</li>
</ul>
<p><strong>Der Preis</strong></p>
<p>Will man in Deutschland das n900 kaufen, so zahlt man dafür zurzeit noch ca. 520 Euro. Bis vor einigen Tagen waren es noch 40 Euro mehr, was wohl daran lag, dass der Nokia-Shop und Amazon das Handy exklusiv im Angebot hatten. Ab morgen bekommt man es in unzähligen Shops.</p>
<p>Die Amerikaner dürften bei dem Preis leicht schmunzeln. Sie können das Handy für 529 Dollar kaufen. Beim aktuellen Wechselkurs sind das 385 Euro &#8211; oder auch 26 Prozent weniger.</p>
<p><strong>Ein Erklärungsversuch</strong></p>
<p>Zunächst könnte man versuchen, den Preisunterschied durch die unterschiedlichen Steuersätze zu erklären. Bei 6 Prozent Sales Tax liegt der Nettopreis in den USA bei 363 Euro. In Deutschland sind es immerhin noch 437 Euro. Der Unterschied ist also nicht mehr ganz so groß.</p>
<p>Das Mobilfunknetz könnte ein weiterer Grund für den Preisunterschied sein. Denn wer das n900 kauft, will auch online-Dienste nutzen. So ist eine vernünftige Internetverbindung zwingend erforderlich. In den USA ist UMTS noch immer nicht so weit wie bei uns. Die Netzabdeckung ist nicht überall gut und die Geschwindigkeit nicht vergleichbar mit dem, was wir über HSDPA erreichen. Andererseits ist man in puncto WLAN ein ganzes Stück weiter. In den Foren auf <a href="http://talk.maemo.org/">maemo.org</a> äußerte sich ein Mitglied dazu mit &#8220;I don&#8217;t use 3G here in Canada or the US (it costs too much and Wifi is everywhere)&#8221;.</p>
<p><strong>Jetzt den Flug buchen?</strong></p>
<p>Für 144 Euro kommt man noch nicht in die USA. Alleine der Zeitaufwand wird durch den Preisunterschied schon nicht gerechtfertigt. Was aber, wenn man zufällig einen Urlaub dort geplant hat? Was, wenn man Besuch aus den Staaten erwartet?</p>
<p>Zunächst zur rechtlichen Situation: Elektronikartikel aus den USA nach Deutschland einzuführen kann teuer werden. Je nach Gerät werden <a href="http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/einreise_nicht_eg/index.html">bis zu 14 Prozent Zoll</a> fällig. Auf den Zollpreis (Anschaffungskosten + Zoll) kommt dann noch die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) von 19 Prozent. Bei Mobiltelefonen wird allerdings kein Zoll erhoben, es bleibt also nur die EUSt. Handelt es sich um ein Gerät für den privaten Gebrauch oder um ein Geschenk und liegt der Warenwert unter 430 Euro, so entfällt selbst diese. Wer also bloß an ein Exemplar des n900 denkt, der dürfte keine weiteren Kosten erwarten.</p>
<p>Vor dem Kauf sollte man dennoch kurz innehalten. Die Tastatur der US-Version hat ein leicht verändertes Layout. Umlaute, sowie unser &#8220;ß&#8221; fehlen, dafür ist Platz für vier Pfeiltasten (in der deutschen Version werden die Tasten &#8220;links&#8221; und &#8220;rechts&#8221; erst duch einen Umschalter zu &#8220;hoch&#8221; und &#8220;runter&#8221;). Für Menschen, die auf Umlaute verzichten können, hat die US-Version also eher Vorteile.</p>
<p>Das Betriebssystem ist ebenfalls englisch. Da es sich aber um eine Linux-Distribution handelt, dürfte dies &#8211; wenn gewünscht &#8211; einfach zu beheben sein. Auch die WLAN-Kanäle (in den USA andere als in Europa) könnten Probleme verursachen, die aber ebenfalls durch Anpassungen an der Software lösbar sein sollten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das n900 ist teuer. Bisher fehlte mir der Vergleich zu anderen Smartphones mit ähnlichen Fähigkeiten. Die Möglichkeiten scheinen durch das Betriebssystem unbegrenzt, was aber nicht heißt, dass Android und Co. da nicht mithalten können.</p>
<p>Für mich stellt sich bei der bevorstehenden Reise nach New York die Frage: Kaufe ich mir das n900, ohne zuvor etwas das Motorola Milestone selbst getestet zu haben, oder kaufe ich, wie ursprünglich geplant ein Netbook, bei dem ich ähnliche Preisvorteile erziele? Beides lässt der deutsche Zoll nicht zu.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>How to become an admin&#8230;</title>
		<link>http://www.jediblog.de/allgemein/how-to-become-an-admin</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; in ten days?
Kurze Antwort: gar nicht.
Seit ein paar Monaten bin ich stolzer Besitzer eines Servers. Auf diesem laufen verschiedene Dienste, unter anderem ein WWW, E-Mail und FTP. Eingerichtet wird alles über die Kommandozeile, eine graphische Oberfläche existiert nicht.
Wie alles begann
In den ersten Tagen stand ich einem System gegenüber, mit dem ich auf diesem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; in ten days?</strong></p>
<p>Kurze Antwort: gar nicht.</p>
<p>Seit ein paar Monaten bin ich stolzer Besitzer eines Servers. Auf diesem laufen verschiedene Dienste, unter anderem ein WWW, E-Mail und FTP. Eingerichtet wird alles über die Kommandozeile, eine graphische Oberfläche existiert nicht.<span id="more-30"></span></p>
<p><strong>Wie alles begann</strong></p>
<p>In den ersten Tagen stand ich einem System gegenüber, mit dem ich auf diesem Weg noch nicht gearbeitet hatte. Ein entfernter Rechner, auf dem zunächst nur eine minmale Version von Debian installiert war. Mit verschiedenen Hilfsmitteln gelang es einfach, eine Version des Betriebssystems zu installieren, die schon alles beinhaltete. Der Nachteil: Ich hatte keine Ahnung, was da alles installiert war, wie man es richtig einrichten konnte und ob ich es überhaupt brauchte.</p>
<p>Der Nächste Schritt war also die Neuinstallation des Systems, diesmal wieder mit einer Minimalversion von Debian. Nach und nach installierte ich die benötigten Anwendungen, bis nach einigen Tagen mein Server in der Lage war, E-Mails zu empfangen, Internetseiten darzustellen und Dateien per ftp zu übertragen. Das alles ließ sich über eine einfache Web-Oberfläche bedienen. Doch dann kam <a href="http://www.quassel-irc.org/">Quassel</a>.</p>
<p><strong>Sind Sie sicher, dass Sie Ihr System zerstören möchten?</strong></p>
<p>Da ich an verschiedenne Orten von verschiedenen Geräten aus im Internet surfe und auch über ICQ chatte, kam ich bisher nie in den Genuss einer vollständigen Historie. Einzelne Gesprächsfetzen waren auf verschiedenen Geräten verteilt. Meldet man sich auf einem Gerät an, wird man auf dem anderen automatisch abgemeldet. Meldet man sich wieder ab, so ist man offline. Offline funktioniert der Erhalt von Nachrichten allerdings nur unzuverlässig. Also suchte ich nach einer Alternative.</p>
<p>Quassel ist ein IRC-Client, bestehend aus einem Server und einem Client. Der Server baut die Verbindung zum IRC-Netz auf und beliebig viele Clients können sich am Server anmelden und diese Verbindung nutzen. Mit <a href="http://www.bitlbee.org/">Bitlbee</a> wird eien Verbindung zwischen Quassel und ICQ möglich, so dass dort dasselbe Prinzip angewendet werden kann.</p>
<p>Es war also naheliegend, den Quassel-Server und Bitlbee auf meinem Server zu installieren. Das Problem: In den den vordefinierten Paketquellen war Quassel nicht enthalten. So suchte ich nach einer anderen Quelle, fand sie, ergänzte die Paketquellen und installierte Quassel.</p>
<p>Während der Installation musste ich &#8211; wie das bei Linux üblich ist &#8211; bestätigen, dass einige weitere Pakete installiert oder aktualisiert werden. &#8220;Mach du mal, du wirst schon wissen, was du tust.&#8221;</p>
<p>Was für mich nicht ganz klar war: Die Frage nach der Aktualisierung eines Pakets war gleichzusetzen mit der Frage &#8220;Möchten Sie dieses Paket, welches bei Ihnen schon auf dem neuesten sicheren Stand ist, durch eine Version ersetzen, die sich zurzeit in der Entwicklung befindet, wodurch Probleme auftreten könnten, zukünftige Updates immer auf dieser unsicheren Version basieren und auch andere Pakete betroffen werden können?&#8221; oder eben &#8220;Sind Sie sicher, dass Sie Ihr System zerstören möchten?&#8221;.</p>
<p><strong>Wenn man keine Ahnung hat&#8230;</strong></p>
<p>Jetzt weiß ich nicht, ob mir die Gelben Seiten geholfen hätten, was allerdigns geholfen hat, war <a href="http://www.die-welt.net">jemand</a>, der sich mit Debian auskennt.  Nach ein paar Stunden Arbeit war der Server neu aufgesetzt. Diesmal mit einem 64-Bit-System (ein weiterer Anfängerfehler&#8230;), einer vernünftigen Konfiguration &#8211; und Quassel.</p>
<p>Es gibt also noch viel zu lernen. Diese Erfahrung hat jedenfalls bewirkt, dass ich immer dann, wenn ich nicht weiß, was ich da eigentlich bestätigen soll, zuerst in Erfahrung bringe, welche Folgen es hat.</p>
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